Das Grosse Heft // Pressestimmen

Pressestimmen

„Es gibt Filme, die schlichtweg grandios sind, großartig inszeniert, wunderbar gespielt, optisch brillant, die Substanz und Tiefe besitzen – und die dem Zuschauer emotional alles abverlangen. »Das große Heft« von János Szász ist so ein Film.“ DIE WELT

„János Szász hat die Herausforderung gemeistert, den einzigartigen Ton von Ágota Kristófs Roman filmisch zu übersetzen, seine Essenz zu bewahren und eine universelle, greifbare Parabel zu schaffen. Die unverwechselbaren, evozierenden Bilder von Christian Berger, das einfallsreiche Szenenbild und das Sounddesign schwingen als kraftvolle Unterströmung in der Imagination des Publikums nach.“ VARIETY

”Mit der Kraft und Allgemeingültigkeit einer großen Parabel … In den Gesichtern der großartigen Schauspieler András und Lászlo Gyémánt kann man den Prozess der Veränderung verfolgen, an ihren Blicken, in denen Misstrauen liegt, wache Intelligenz und der Wunsch zu überleben. Die Bilder von Christian Berger wirken kongenial mit größtmöglicher, zeitloser Einfachheit. Zum Niederknien!“ ZITTY

„Vor allem die Zwillingsbrüder András und László Gyémánt, Ulrich Matthes und die große ungarische Schauspielerin Piroska Molnár entwickeln eine emotinale Wucht vor der Kamera, die der Stärke der literarischen Vorlage eine weitere Dimension von Urkraft gibt und sich ins Denken und Fühlen der Zuschauer einbrennt. Wegschauen geht nicht.“ STUTTGARTER NACHRICHTEN

„János Szász hat die Geschichte als universelle Erzählung mit atemberaubender Präzision inszeniert, die großartige Bildgestaltung von Christian Berger (DAS WEISSE BAND) betont den Gegensatz zwischen der Pracht der Natur und den Menschen in ihr.“ SCREEN DAILY

„Ein kraftvoller Film über Leben und Tod in Kriegszeiten. Diese faszinierende europäische Erzählung hat die Jury tief bewegt. Sie macht eine Kindheit in harten Zeiten erlebbar, voller Metaphern und ohne Beschönigung, und dennoch angefüllt mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.“ EUROPA CINEMAS AWARD

„Eine große Geschichte, ein großer Film … Ein Messer spitzt den Bleistift in Großaufnahme. Schon diese Einstellung, als Vorbereitung für die Notizen zweier Zwillingsbrüder in ihrem großen Heft, strahlt elementare Kraft aus, atmet die Farben eines historischen Epos. Der meisterlich inszenierte und fotografierte Film zeigt eine eindringliche Lausbuben-Geschichte unter dem furchtrbaren Einfluss des Krieges.“ AACHENER ZEITUNG

”Faszinierend fotografiert von Christian Berger!“ ROLLING STONE

„Es sind Filme wie dieser, die einen wieder wachmachen. Nicht wegen ihrer Lautstärke, sondern ganz im Gegenteil wegen einer poetischen Stille, in der die Grausamkeit des Krieges ohrenbetäubend wird. Diese besondere Stille ist einem Roman abgelauscht, mit dem sich die Exilungarin Agota Kristof Mitte der 80er Jahre unvermittelt in die Weltliteratur einschrieb – eine beinahe trotzige Hauptsatzprosa, die sich jeden Schnörkel versagt. Ohne den kühl-protokollhaften Ton der Vorlage zu beschädigen, findet Regisseur János Szász eigene Worte und Bilder für Kristofs Kunstmärchen über zwei namenlose Brüder, die sich dem Krieg und der Verrohung entgegenstemmen, und zwar mit aller Brutalität. Szász erzählt diese Geschichte einer gezielten Selbstverwilderung in einem formal virtuos gebändigten Realismus, der auch Luft für poetische, bedrohlich-skurrile Arabesken lässt, wenn etwa das Heft, in dem die Knaben ihre Beobachtungen und Erlebnisse festhalten, in animierten Sequenzen lebendig wird. Eine zweite, eine endlich kindliche Wirklichkeit. Und ein filmkünstlerischer Trost.“ PLAYER LEIPZIG

„Völlig zu Recht erkannte die Jury in Karlovy Vary den Grand Prix dem ungarischen Film ‚Das große Heft‘ zu. Der Film besticht durch die emotionale Kraft seiner immer wieder über sich selbst hinausweisenden Bilder.“ BERLINER ZEITUNG

„Ein unheimlicher, manchmal surrealer Mahlstrom der Bilder … Immer wieder möchte man anhalten. Aussteigen. Ohne Wunde kommt man nicht raus. Aus dem Buch nicht, aus dem Film nicht. Aus dem Krieg schon gar nicht.“ BERLINER MORGENPOST

„Der Krieg verändert die Menschen, und wenige Filme haben dem so intensiv Rechnung getragen wie diese Verfilmung von Agota Kristofs Bestseller. Es ist ein bestürzendes Menschendrama, das János Szász in Bildern von kompromissloser Unmittelbarkeit und in einem ruhigem Bildrythmus eingefangen hat, der Zeit gibt zu Orientierung und Anteilnahme, aber auch Grenzen erprobt mit der verstörend intensiven schauspielerischen Ausgestaltung von Schicksalen in höchster physischer und psychischer Anspannung. Dass es dennoch zu menschlicher Zuwendung, zu Solidarität und sogar Liebe kommt, erlaubt spannende Entwicklungen.“ KÖLNER STADTANZEIGER

„Eine universelle Geschichte, die tief beeindruckt … Kameramann Christian Berger unterstreicht die Atmosphäre des eskalierenden Krieges mit Bildern, die unter die Haut gehen. Nicht minder eindrucksvoll ist der Auftritt der beiden Zwillinge András und László Gyémánt, deren von der Regie geschickt dosiertes Spiel eine beängstigende Wirkung entfaltet.“ KÖLNER ILLUSTRIERTE

„Janós Szász ist ein großartiger Film über das Wesen des Krieges gelungen, der auch zeigt, wie man ihn überleben kann: Nicht nur, indem man sich seinen Bedingungen anpasst. Was den Kindern ihre Stärke verleiht, sind ihr Zusammenhalt, ihre fest ineinander verflochtenen Hände.“ SZENE HAMBURG

„Ein atemberaubender Film … Wie wird der Mensch mit Gewalt, Einsamkeit, Bedrohung und Missachtung fertig? Allen Menschen begegnen diese Erfahrungen im Lauf des Erwachsenwerdens, mehr oder weniger. Was bewirken sie, wie verändern sie die Menschen? Davon erzählt facettenreich dieser Film, dessen Kraft in seiner Aufrichtigkeit liegt. Die Bilder von Kameramann Christian Berger wirken in ihrer Einringlichkeit wie düstere Märchen, die sich mit den kollektiven Erfahrungen der Jahrhunderte verbinden und diese zugleich weiterzuschreiben scheinen, wahrheitsgemäß und verdichtet.“ MITTELBAYERISCHE ZEITUNG

„Die kongeniale Verfilmung des Romans von Ágota Kristóf … Der Kameramann Vhristian Berger hat die ausdrucksstarken Bilder für die kunstvoll verdichteten Szenen präzise, mit klaren Formen komponiert und durch die Farbgebung und meisterliche Lichtführung akzentuiert.“ Film-Dienst

„Eindringlich und intensiv … Zur tragenden Figur wird neben den Zwillingen die Großmutter, die Piroska Molnár mit grandiosem Mut zur Hässlichkeit und Bösartigkeit verkörpert. Wie zwischen ihr und den Jungen allmählich doch eine von Respekt und Fürsorge geprägte Beziehung entsteht, das ist psychologisch ebenso faszinierend wie abgründig.“ NÜRNBERGER ZEITUNG